Strohpressenbrand - Ortsteil Gaste

Hasbergen/Lotte. Zum Brand einer Rundballenpresse wurden am Freitag der Alt-Lotter Löschzug und die eigentlich zuständige Freiwillige Feuerwehr aus Hasbergen an den Goldbachweg nahe der Alt-Lotter Lengericher Straße gerufen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Presse brannte vollständig aus.

Als die Meldung für die Alt-Lotter Feuerwehrleute eintraf, machten sich elf Helfer mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 10 und dem Tanklöschfahrzeug TLF 2000 auf den Weg zum Einsatzort. Sie sahen ein qualmendes Stoppelfeld und gegenüber auf einem Acker die brennende Presse. „Das Gerät ist unter Hochspannungsmasten auf abgeerntetem Feld in Brand geraten. Der Traktorfahrer hat gut reagiert und die Presse auf ein Feld gefahren, um eine Beschleunigung der Ausdehnung auf dem Stoppelfeld zu verhindern“, anerkannte der Alt-Lotter Zugführer Marc Czichowski die Umsicht des Treckerlenkers.

Die Alt-Lotter Kameraden hatten folglich zwei Einsatzorte: Das Feuer unter der Überlandleitung und die 100 Meter entfernte Rundballenpresse, aus der Flammen schlugen. Vom LF 10 aus verlegten sie 100 Meter Schlauch, der aus dem Fahrzeug gespeist wurde. Auf dem Acker begannen die Löscharbeiten .

Auch die Hasberger Feuerwehr war nun mit 16 Einsatzkräften sowie den LF 16/12 und 16/25, vor Ort. Gruppenführer Andrew Harrison verschaffte sich rasch einen Überblick. Ein Atemschutztrupp war vorbereitet. Die Haspel wurde vom LF 16/12 gehoben, damit die Anschlüsse an den Wassertank zugängig waren. „Wir haben einen Atemschutztrupp zur brennenden Maschine geschickt und Löschwasser bereitgestellt“, beschrieb Harrison den Einsatz.

Und er erklärte, warum die Alt-Lotter Kameraden schneller als die Hasberger am Einsatzort waren: „ So etwas geschieht im Grenzgebiet häufiger. Der Notruf ist wohl erst im Zuständigkeitsbereich der Lotter aufgelaufen und kurz darauf bei uns. Als wir ankamen, war klar: Lotte hat alles im Griff.“

Was bleibt, ist das gute Gefühl, dass Feuerwehrleute nicht zurückfahren, wenn der Einsatzort kurz hinter der Gemeindegrenze liegt, getreu dem Motto „Retten, löschen, bergen, schützen.“

Ein freies Wochenende hat der Löschzug aus Alt-Lotte übrigens nicht: Die Kameraden sind am Samstag, 6. September, 14 Uhr, Gastgeber beim Tag der offenen Tür mit informativen und unterhaltsamen Aktionen, Präsentationen des neuen HLF 20 sowie anderer Einsatzfahrzeuge.

 

Text:  www.noz.de