Vätertag bei Hasberger Feuerwehr

Foto:  www.noz.de
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Hasbergen. „Zusammen mit Papa was erleben“ hieß es beim Vätertag des Hasberger Familienzentrums. Achtzehn Väter hatten sich mit ihren Kindern eingefunden, um hinter die Kulissen der Freiwilligen Feuerwehr zu blicken.

Gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Steve Krauß begrüßte Pastor Guido Schwegmann-Beisel zunächst die Teilnehmer. „Dürfen wir da gleich mit fahren?“ lautete die erste Frage der Kinder. Sie hatten bereits bei ihrer Ankunft die vor der Kita Kunterbunt parkenden Feuerwehrfahrzeuge in Augenschein genommen. Schon kurz darauf brummten die Motoren und nachdem alle Platz genommen hatten, startete die ungewöhnliche Fahrt zum Feuerwehrhaus. Dabei verbreitete das Martinshorn echte Einsatzatmosphäre.

In der Fahrzeughalle informierte Steve Krauß die Besucher zunächst über die Geschichte der Hasberger Feuerwehr, bevor es in den Schulungsraum ging. Für den dortigen Vortrag mussten die Kleinen etwas Geduld mitbringen, denn viele Details waren wohl eher für die Väter interessant. Die Aufmerksamkeit der Kinder bekam Krauß, als er berichtete, welche Tiere die Freiwillige Feuerwehr Hasbergen im Laufe der Jahre wieder eingefangen hat. Neben einem Papagei und einem Emu auf dem Sportplatz Gaste seien auch schon Affen dabei gewesen, berichtete er schmunzelnd.

Nach dem Vortrag präsentierte die Feuerwehr ihre Arbeit schließlich anschaulich auf dem Außengelände. An den auf dem Vorplatz Spalier stehenden Fahrzeugen führte der Gemeindebrandmeister die unterschiedlichen Gerätschaften vor. Ob Pumpen, Schläuche, Wasserwerfer oder Rettungsschere, kurzweilig und mit kleinen Anekdoten garniert beschrieb Krauß die Funktion der Ausrüstungsteile. Erstaunte Kinderblicke erntete er auch mit der Bemerkung „Hier sind unsere Discoanzüge drin.“ Gemeint waren silberne Vollschutzhitze-Anzüge, die ebenfalls zur Ausstattung zählen. Wie auf Bestellung ertönte kurz darauf die Sirene auf dem Dach des Feuerwehrhauses, eine routinemäßige Übung, die zeitlich nur zufällig mit dem Vätertag zusammenfiel.

Es folgte der Höhepunkt des Vormittags, denn auf dem angrenzenden großen Platz hieß es nun „Wasser marsch“. Hier durften die Kinder selbst Feuerwehrmann oder -frau spielen und ausgerüstet mit Helm und Jacke das zischende Strahlrohr halten.

Pastor Guido Schwegmann-Beisel war mit dem Vätertag zufrieden. „Wir erleben, dass viele Väter sehr aktiv in der Erziehungsarbeit sind und unsere Veranstaltung trägt dem Rechnung. Uns ist wichtig, dass bei so einer Veranstaltung deutlich wird, wie unkompliziert das Miteinander aller Beteiligten in Hasbergen ist.“


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