TH - Muntionsfund - Kirchberg

Hasbergen. Der Fund einer vermeintlichen Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg sorgte am Mittwochabend am Kirchberg in Hasbergen für Aufregung. Die Einsatzkräfte konnten jedoch nach kurzer Zeit Entwarnung geben.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, hatte zuvor ein Anwohner der Leitstelle mitgeteilt, dass er eine Handgranate gefunden habe. Am Einsatzort angekommen, nahmen die Beamten zusammen mit dem Gemeindebrandmeister Steve Kraus das angebliche Kampfmittel in Augenschein. Dieses hatte der Anrufer nach Angaben der Polizei bereits in die hauseigene Mülltonne geworfen.

 

Gegenstand seit über 20 Jahren im Besitz

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen durch die Polizei stellte sich heraus, dass der möglicherweise gefährliche Gegenstand bereits seit über 20 Jahren im Besitz des Mannes gewesen war. Warum der Besitzer sich erst jetzt bei Polizei gemeldet hatte, sagten die Beamten nicht. Wie in solchen Fällen üblich wurde ebenfalls der Fachberater für Munition der Berufsfeuerwehr Osnabrück, Nobert Lauxtermann, hinzugezogen. Durch die Zusammenarbeit von Lauxtermann mit den Experten des Kampfmittelräumdienstes aus Hannover stelle sich nach kurzer Zeit heraus, dass die angebliche Handgranate harmlos war.

 

Hülle ist harmlos

Nach Auskunft von Lauxtermann handelte es sich um die Hülle einer Eihandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Da sich an der Hülle weder Zünder, noch Sprengstoff befand, konnte der Gegenstand gefahrlos geborgen werden. „Wir haben es hier mit Weltkriegsschrott zu tun“, kommentierte Lauxtermann den Fund.

 

Text:   www.noz.de