TH - Ölspur - Osnabrücker Str.

Bild:  www.noz.de
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Hasbergen. Der Versuch eines Autofahrers, am Samstagmorgen an der Hasberger Aral-Tankstelle Öl nachzufüllen, misslang gründlich. Unter dem Stichwort „Ölunfall“ rückte die Feuerwehr zur Osnabrücker Straße (L89) aus.

„Man kann auf dem Video sehen, dass bereits beim ersten Versuch Öl ausläuft“, sagte der Inhaber der Tankstelle Marc Engelhard. Aufgefallen sei die großflächige Verschmutzung seinem Personal, so der Tankstellenbetreiber weiter. Weil die Außenanlage aus Sicherheitsgründen mit einer Kamera überwacht werde, habe er das Geschehen auf Band. Ebenfalls sei darauf zu sehen, wie der Fahrer nach einer weiteren Befüllung seines Motors davonfährt.

Abschleppdienst gerufen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zog sich ein bunter Ölfilm von der Fläche um die Zapfsäulen bis auf die Straße. „Der Fahrer hat das Gelände verlassen, ohne zu bemerken, dass sein Wagen Öl verliert“, erklärte der Einsatzleiter der Hasberger Wehr. Weit sei der Verursacher allerdings nicht gekommen. Wie der Einsatzleiter weiter mitteilte, musste der Fahrer seinen leckgeschlagenen Wagen bereits auf der Berliner Straße stehen lassen und einen Abschleppdienst rufen.

Kopie des Ausweises hinterlassen

Weil der Verursacher der Verunreinigung seine Einkäufe mit einer Scheckkarte bezahlen wollte, erleichterte ein kurioser Vorfall den ermittelnden Beamten der Polizei die Arbeit. Just an diesem Tag streikte laut Engelhard das elektronische Kartenlesegerät. Weil der Kunde offenbar nicht anders zahlen konnte, fertigten die Angestellten eine Kopie seines Personalausweises an.

 

Halbseitige Sperrung

Für die Dauer der Aufräumarbeiten wurde die Osnabrücker Straße halbseitig in Fahrtrichtung Hagen gesperrt. Dadurch kam es zwischenzeitlich zu Stauungen bis zur Kreuzung am Wulfskotten. Laut Aussage des Gemeindebrandmeisters bestand keine Gefahr für die Umwelt. „Wir konnten ein Einlaufen des Öls in die Kanalisation verhindern.“

 

Text:  www.noz.de