Jugendfeuerwehr Hasbergen eine Woche zu Gast in Gelenau

Foto:  Nicolas Berger
Foto: Nicolas Berger

Die Jugendfeuerwehr Hasbergen war zur Pflege der langjährigen Partnerschaft von Samstag, den 8., bis Samstag, den 15. Juli 2017, in Hasbergens Partnergemeinde Gelenau im Erzgebirge. Die direkt am Hang gelegene Unterkunft, die sich auf dem Gelände des Erlebnisfreibades Gelenau befand, hatte neben einem Trampolin, einem Volleyballfeld sowie einer Seilbahn noch zahlreiche andere Freizeitaktivitäten zu bieten.

 

Neben der Anreise standen am ersten Tag eine Abkühlung im Freibad und ein Grillabend auf der Tagesordnung. Im Anschluss wurde im angrenzenden Wald Feuerholz für das Lagerfeuer gesammelt, das nicht fehlen durfte.

 

Bei strahlend blauem Himmel begann der zweite Tag nach dem Frühstück mit einem Spaziergang zum nahegelegenen Aussichtsturm und durch den angrenzenden Wald. Danach waren alle froh über eine Erfrischung im Freibad, in dem auch ausgiebig getobt werden konnte.

 

Am Montag wurde die bergige Gegend bei einer etwa 10 Kilometer langen Wanderung durch den Wald sowie durch die Felder erkundet. Ein Picknick mit Muffins hat zwischendurch für die notwendige Erholung und Stärkung gesorgt. Im Anschluss daran hatte die Sommerrodelbahn für die Jugendfeuerwehr ihre Pforten geöffnet, die dies für einige rasante Fahrten nutzte. Am späten Nachmittag war die Jugendfeuerwehr Hasbergen noch zu Gast im Feuerwehrhaus – das hier Feuerwehr-Depot heißt – der Freiwilligen Feuerwehr Gelenau. Hier konnten die Jugendlichen die Fahrzeuge sowie die Technik der Partnerfeuerwehr unter die Lupe nehmen. Am Abend hatten alle noch die Gelegenheit am Lagerfeuer Marshmallows zu essen.

 

Der mit etwas Regen begonnene Dienstag wurde mit einem Besuch im Freizeitbad Ana Mare in Geyer verbracht, das zahlreiche Attraktionen zu bieten hatte. Nach dem Abendbrot klarte das Wetter etwas auf, das für einen gemeinsamen Spaziergang durch Gelenau genutzt wurde.

 

Gemeinsam mit dem ehemaligen langjährigen Wehrleiter von der Freiwilligen Feuerwehr Gelenau Ingo Hackebeil ist die Jugendfeuerwehr Hasbergen am Mittwoch zunächst in die höchste Stadt Deutschlands nach Oberwiesenthal gefahren, um dort in 12 Minuten mit dem Sessellift auf den Fichtelberg zu fahren. Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens. Der etwa 2,6 Kilometer lange Fußweg zurück zur Talstation wurde in rund einer Stunde bewältigt. Nach einem kleinen Snack ging es zum Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln in Annaberg-Buchholz. Hier konnte man die viele hundert Jahre alte Geschichte des Bergbaus im Erzgebirge kennenlernen. Zum Schluss hat Ingo Hackebeil den Jungen neben dem Gelenauer Strumpfmuseum auch das Rad der Geschichte gezeigt und erläutert.

 

Nach dem Frühstück wurde am Donnerstag eine rund 8 Kilometer lange Wanderung zum Schießstand gemacht bei der ein leckeres Eis in Gelenau nicht fehlen durfte. Im Anschluss daran hatten die Jugendlichen die Gelegenheit Gelenau in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu entdecken. Um 17:00 Uhr war es dann soweit. Die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Gelenau unter der Leitung von Jugendwart Chris Wächtler kamen vorbei und hatten einen kleinen Wettbewerb vorbereitet. Ganz im Zeichen der Partnerschaft wurden gemischte Trupps gebildet, die sich in drei Disziplinen messen durften. An einer Station galt es eine Kübelspritze auf Zeit zu leeren. Darüber hinaus mussten drei Feuerwehrknoten angefertigt und möglichst zielgenau Feuerwehrschläuche ausgerollt werden. Gewonnen hat der Trupp aus Alina Köhler (Gelenau) und Bastian Schlichting (Hasbergen), die den Trupp aus Nick Scheidhauer (Gelenau) und Lion Mindrup (Hasbergen) sowie den Trupp aus Felix K. (Gelenau) und Marwin Kemper (Hasbergen) hinter sich ließen. Die Platzierung war wie folgt:

 

  1. Alina Köhler (Gelenau), Bastian Schlichting (Hasbergen)
  2. Nick Scheidhauer (Gelenau), Lion Mindrup (Hasbergen)
  3. Felix K. (Gelenau), Marwin Kemper (Hasbergen)
  4. Tom Niemüller, Sebastian Paetsch (Hasbergen)
  5. Max Köhler (Gelenau), Colin Stratemeier (Hasbergen)
  6. Richard W. (Gelenau), Leon Lülf (Hasbergen)
  7. Nico Breitzke, Luis S. (Hasbergen)
  8. Sven B. (Gelenau), Robin Brinkmann (Hasbergen)

 

Im Anschluss an das gemeinsame Grillen fand die Siegerehrung statt, die der Bürgermeister von Gelenau Knut Schreiter und der Wehrführer Stefan Köhler übernahmen. Als Dankeschön erhielten der Bürgermeister von Gelenau Knut Schreiter und der langjährige Wehrführer Ingo Hackebeil jeweils einen Hasberger Hüggelzwerg von Hasbergens Gemeindejugendfeuerwehrwart Nicolas Berger. Am Lagerfeuer konnten alle den Tag gemütlich mit Stockbrot ausklingen lassen.

 

Zuerst standen am Freitag die Greifensteine in Ehrenfriedersdorf sowie eine kurze Wanderung durch den umliegenden Wald auf dem Programm. Anschließend wurde erneut dem Freizeitbad Ana Mare in Geyer ein Besuch abgestattet.

 

Am Samstag wurde nach dem Frühstück die Heimreise nach Hasbergen angetreten.

 

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich ganz herzlich bei der Feuerwehr Gelenau für die Einladung und die außerordentliche Gastfreundschaft!

Fotos: Nicolas Berger