Jugendfeuerwehr Hasbergen baut Krötenzaun auf

Foto: Fred Scheile
Foto: Fred Scheile

Am Samstag, den 24. März 2018, hat die Jugendfeuerwehr Hasbergen im Bereich der Tecklenburger Straße bei strahlendem Sonnenschein einen etwa 120 Meter langen Krötenzaun aufgestellt. Wie im vergangenen Jahr wurde die Jugendfeuerwehr dabei von Jürgen Tobers, einem Experten für Krötenzäune, unterstützt.

 

Die Amphibien überwintern in dem kleinen Waldstück nördlich der Tecklenburger Straße und beginnen mit der Wanderung zu den Laichgewässern, wenn nachts die Temperaturen nicht mehr unter fünf Grad Celsius sinken und das Wetter feucht und nicht zu windig ist. Hierzu müssen sie die vielbefahrene Straße überqueren. „In erster Linie werde die Männchen von den Autos überfahren“ führt Tobers aus. „Das liegt daran, dass sie Ausschau nach Weibchen halten und auf dem ebenen Asphalt deutlich weiter gucken können, als im hohen Gras“ so Tobers weiter. Der Krötenzaun verhindert, dass die Amphibien nicht auf die Straße gelangen und stelle sicher, dass sie in einen der am Rand des Zaunes vergrabenen Eimer fallen. Die Eimer werden von dem Tierschützer regelmäßig kontrolliert, die dort befindlichen Frösche werden gefahrlos über die Straße getragen und auf der anderen Seite freigelassen. Für den Rückweg der Frösche muss der Zaun auch so aufgestellt sein, dass sie diesen überklettern und wieder in das Waldstück gelangen können.

 

Mit dem Krötenzaun leistet die Jugendfeuerwehr Hasbergen über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr hinaus zusätzlich einen Beitrag für den Umwelt- sowie Naturschutz.

Auszug aus den Geobasisdaten des Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen
Auszug aus den Geobasisdaten des Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen

Fotos: Nicolas Berger